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Unsere Wohnräume sind wie Maßanzüge – Einzelanfertigungen für die Bedürfnisse unserer Bauherren.
Durch die individuelle Inszenierung von Grundbedürfnissen werden sehr spezielle Räume generiert.
Egal ob es sich um städtebauliche Arbeiten, Aktionen
oder Kunst handelt, steht die Aneignung des »entöffentlichten Raumes«
im Vordergrund.
Wir glauben nicht an die Hinlänglichkeit baulicher Maßnahmen alleine,
deshalb entwickeln wir »städtebauliche Software« zur Belebung
des öffentlichen Raumes und der Steigerung seiner Lesbarkeit.
Für uns als Architekten ist Ausstellungsraum in erster Linie Raum, welchen wir durch den Einsatz unterschiedlichster Medien interaktiv erlebbar machen. Dies kann mit einfachsten Mitteln durch mechanisch bewegliche (klappen, drehen, ziehen) oder begehbare Ausstellungsmöbel geschehen, bis hin zum Einsatz von Computer- gesteuerten Inszenierungen, welche vom Verhalten der Besucher beeinflusst werden.
Unsere performativen Arbeiten erzeugen eine Laborsituation, welche die Möglichkeit bietet, einen »Aktionsraum« auszutesten. In ihm werden bestimmte Eingriffe, Funktionen oder Dienstleistungen simuliert, welche wir zur Durchführung von unseren Experimenten benötigen.
»Gegenstände sind semantisch verbraucht, lange
vor deren Werk- und Baustoffen« (U. Eco)
Tuning ist unsere Strategie, semantisch abgenutzte Strukturen mit neuen Möglichkeiten
aufzuladen (semantic reloading) Wir wenden diese Strategie für den Entwurf
von Gegenständen, Gebäuden und Stadträumen an.
Unsere Workshops und Lehrtätigkeiten sind zum großen Teil eine Fortführung der performativen Arbeitsweise, um mit den Studenten »empirische Theorie« zu erzeugen oder Entwicklungsarbeit durchzuführen.
Wettbewerbe und Studien sind ideal zum experimentieren und
ausloten von neuen Themen.
In diesen Bereich fallen außerdem Projekte, welche für uns in unserer
eigenen Arbeit sonst schwer zu kategorisieren sind.
Im möglichen Raum finden sich auch Nährzonen für unsereProjekte
von morgen.