STÄDTEBAULICHER
REALISIERUNGSWETTBEWERB
»unterm Georgenberg«, Reutlingen, 1997
STÄDTEBAULICHE ÜBERLEGUNGEN
Die im Ansatz vorhandenen Grünräume (Sportplätze, Bachgrün)
und der freiwerdender Raum am Kasernengelände bieten die Möglichkeit,
einen großen Grünraum im zersiedelten Gebiet entstehen zu lassen.
Daher wird die Bebauung auf einer Seite des Grundstückes verdichtet.
Als Grenze der Bebauung bietet sich eine Diagonale, welche die katholische
Schule mit der links von der Heinestraße liegenden Bebauung verbindet,
an. Das restliche Grundstück erfordert eine verdichtete Bebauung.
Die Baukörper werden entlang der Fallinien des Geländes streifenartig
angeordnet und zerbrechen mit der Topografie des Geländes in einzelne
Häuser.
GEBÄUDE
Die Baukörper sind Bastarde, bestehend aus Reihenhaus- bzw. Geschoßwohnungsbauriegel
mit aufgesetzten Penthäusern, welche zur besseren Besonnung Sägezahnartiges
Profil aufweisen. Dieses Profil erzeugt auch eine Dachlandschaft, die
ähnlich der Dachlandschaft der umliegenden Bebauung ist. Die meisten
Wohnungen besitzen Gärten oder Dachgärten. Die Gärten
und somit die Parzellen sind klein gehalten, besitzen aber dafür
hohe Intimität (Atriumartige Gartenhöfe).
ENTWÄSSERUNG
Die Niederschlagswässer und geklärte Grauwässer werden
in Versickerungslinien dem Bachsysthem zugeführt. Versickerungslinien
sind kleine Gräben, welche mit Schotter gefüllt sind und eine
Vegetation von Binsengewächsen, Gräsern und kleinen Büschen
besitzen.
|