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WETTBEWERB
OZEANEUM
Meeresmuseum in Stralsund, 2001
gemeinsam mit Paul Zoller
Das Ozeaneum orientiert sich, mit demhaupteingang, Foyer und seinem
erhöhten Ausblick zur Ostsee. Alshaus des Meeres besetzt es das
ganze Grundstück. Die Übergänge von Außen nach Innen
sind fließend. Die Form des Ozeaneums ist ein Zustand zwischen flüssig
und fest. An den Seiten ist dieser Körper aufgeschnitten und gewährt
dort mit seiner transparenten Fassade dem Besucher auf dem Weg zum Eingang
einen Einblick in die Ausstellungs-landschaft. In seiner Höhe bezieht
sich das Ozeaneum auf den Maßstab der Speichergebäude im Hafen.
Es vermittelt zwischen Meer und Stadt. Mit seiner fast geschossenen Fassade
zur Stadtseite, setzt das Ozeaneum im Kontrast zur mittelalterlichen Struktur
Stralsunds ein Zeichen. Derhaupteingang befindet sich am Hafen und belebt
somit den Kai. Der Eingang ist eine Vorzone, in die die Besucher von zwei
Seiten hineinschlüpfen. Sie ist Filter, Fahrradabstellplatz, Windfang
und Wetterschutz zugleich. Die Schrift »OZEANEUM« ist aus
der Fassade deshaupteingangs ausgeschnitten. Diese leuchtet abends und
nachts über den Kai zur Ostsee und bis zur Verbindungsbrücke
nach Rügen.
Die Ausstellung ist der Raum zwischen den Exponaten und Ausstellungsobjekten.
Die Aquarien sind wie die Großexponate in der Landschaft platziert.
Der Besucher durchwandert die Ausstellungslandschaft, die durch den Weg
und verschiedenen Höhen strukturiert ist.
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