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GRABUNGSLANDSCHAFT
Der Archäologiebereich stellt eine in Spanplatten nachgebaute Labyrinthlandschaft
einer fiktiven Ausgrabung dar. In den »Gemäuern« und
im Boden sind Vitrinen eingelassen. Die jüngste dargestellte Zeit
ist die Neuzeit, in der die Ausstellung beginnt. Von jeder Zeitstufe
aus gelangt man auf einer Rampe etwas tiefer – eine ältere
Kulturschicht wird freigelegt. Zwischen dem großen Volumen der
fiktiven Ausgrabung und der Raumhülle des Schlosses entsteht ein
Zwischenraum, der mit Steinen ausgefüllt ist. Diese Steinlandschaft
ist mit typischen Requisiten einer Ausgrabung, wie Grabungsrucksack,
Messwerkzeuge, Schaufeln, in Szene gesetzt.hauptdarsteller einer Inszenierung
im Mittelalter-Bereich ist ein Knüppeldamm, der unter der Lübbenerhauptstraße
gefunden wurde. Lebensgroße Ausgrabungsfotos bilden den Hintergrund.
Schaufeln, Meßlatte und eine Tafel der Gemarkung mit Steckbuchstaben
verbinden das Exponat mit dem Hintergrundfoto. Die Besucher werden mit
einer Baustellenabtrennung von den Exponaten getrennt. Hier erfahren
sie, wie ausgegraben wird.
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Fotografien von Thomas Bruns und Peanutz Architekten |
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