| Ausstellungsraum Archiv verschwundener Orte 1 2 | |||||||||||||||||||||||
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| ARCHIV
VERSCHWUNDENER ORTE Neu-Horno, Forst in der Lausitz, Eröffnung Herbst 2006, Auftraggeber: Stadt Forst und Vattenfall Europe Mining „Gott hat die Lausitz geschaffen, aber der Teufel hat die Kohle darunter gelegt. “ So sagen die Sorben. Die Braunkohle bedeutet für die Region gleichzeitig Fluch und Segen. Seit über 100 Jahren bringt sie den Menschen Arbeit und Brot. Der großflächige Abbau im Tagebau hat aber auch seinen Preis: 130 Dörfer wurden ganz oder teilweise abgerissen – das Schicksal tausender Betroffener, die Erinnerung an die verschwundenen Orte, die Umsiedlungspraxis in der Vergangenheit und heutzutage sind das Thema, das im Archiv verschwundener Orte, einem multimedialen Dokumentationszentrum, vermittelt wird. Die Kohle liegt unter einer dünnen Erdschicht, die für den Kohleabbau abgeschält wird. Wir interpretieren diese Ebene als einen Landschaftsteppich, den wir auch in der Ausstellung als solchen darstellen. Dieser ist als ein intelligenter Teppich mit multimedialen Fähigkeiten ausgeführt. --> weiter |
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